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Mehr Arbeitsplätze für Deutschland

EU-Binnenmarkt: 500 Millionen Kunden für deutsche Unternehmen

In vielen Branchen sind deutsche Unternehmen Technologieführer. Doch hohe Entwicklungskosten rechnen sich nur, wenn der Absatz stimmt. Wer Autos baut oder Medikamente entwickelt, braucht deshalb einen großen Markt. Europa bietet mit fast 500 Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern den größten zusammenhängenden Wirtschaftsraum der industrialisierten Welt.

2005 haben deutsche Unternehmen Waren im Wert von 500 Milliarden Euro in andere EU-Staaten exportiert. Das sind fast zwei Drittel aller deutschen Ausfuhren. Die Aufträge aus ganz Europa bedeuten viele hochwertige Arbeitsplätze in deutschen Unternehmen. Immer wichtiger wird dabei gerade der Export in die neuen Mitgliedstaaten, in die 2005 rund 8,4 Prozent der deutschen Ausfuhren gingen. Damit sind die neuen EU-Staaten für Deutschland als „Kunden“ genauso wichtig wie die USA (8,8 Prozent der deutschen Exporte). Der europäische Binnenmarkt schafft und sichert Arbeitsplätze!

Binnenmarkt: Bessere Produkte zu niedrigeren Preisen
Binnenmarkt bedeutet für uns die Freiheit, überall in der EU zu reisen, zu leben, zu lernen und zu arbeiten. Die Unternehmen können ihre Produkte in sehr großen Stückzahlen herstellen und damit Kosten senken – oft wird kostspielige Forschung und Entwicklung dadurch erst möglich.

Der Abbau von Handelsschranken hilft den Betrieben, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: ihre Wettbewerbsfähigkeit. Einheitliche Märkte bedeuten mehr Innovation und eine Zunahme des Handels in den teilnehmenden Ländern. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher heißt das: bessere Produkte zu niedrigeren Preisen. Der Binnenmarkt steigert Containerumschlag auf einem Terminal Zollgrenzen sind Vergangenheit die Wirtschaftsleistung der Union um 0,6–0,8 Prozentpunkte pro Jahr.

Sozialer Schutz ist unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Marktmodells. Europäische Regeln gelten für die Sicherheit, Gesundheit, Information und Mitbestimmung am Arbeitsplatz. Zum Binnenmarkt gehört auch der Schutz der Wanderarbeitnehmerinnen und Wanderarbeitnehmer, die Gleichbehandlung von Mann und Frau und die Nichtdiskriminierung Behinderter.

Binnenmarkt und fairer Wettbewerb bedeuten in Europa das Ende der nationalen Monopole. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sparen dabei Geld: Seit dem 1. Januar 1998 ist das Telefon-Festnetz in der Europäischen Union für den Wettbewerb geöffnet. Noch nie war das Telefonieren so günstig. Der Energie-Binnenmarkt ist das nächste Ziel. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sollen von einem ungehinderten, europaweiten Wettbewerb um die günstigsten Energiepreise profitieren.

Zur Organisation

Aus Anlass des 50. Jahrestags der Unterzeichnung der Römischen Verträge veranstalteten die Bundesregierung, die Europäische Kommission und das Europäischen Parlament eine gemeinsame Informations- und Dialogtour durch über 50 Städte in Deutschland. Die Tour wurde konzipiert, organisiert und durchgeführt vom Unternehmen
Euro-Informationen -
Agentur für Verbraucherkommunikation
, Berlin.

Europa im Internet

Umfassende Informationen zum Leben, Lernen und Arbeiten in Europa finden Sie auf der Seite Europa-Mobil.

Zu Fragen der Sozialversicherung informiert Krankenkassen.de.

Aktuelle EU-Informationen mit dpa-Europa-Ticker: eu-info.de.

Zur Finanzierung des Studiums im Ausland: zinsen.de