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Günstige Preise und Verbraucherschutz

Wettbewerb bedeutet: bessere Produkte, bessere Preise

Für Unternehmen verlieren nationale Grenzen ihre Bedeutung. Wir alle profitieren von größerem Wettbewerb. Europa bietet dadurch eine größere Produktvielfalt und günstigere Preise. Ob am Telefon oder im Flugzeug: Nach dem Ende der nationalen Monopole sind viele Leistungen für die Europäerinnen und Europäer wesentlich günstiger geworden. Jetzt macht die Europäische Kommission auch bei Handys Druck: Die Preise für Anrufe aus dem Urlaub sinken. Binnenmarkt bedeutet bessere Produkte zu günstigeren Preisen!

Im gemeinsamen Binnenmarkt spielt der Wettbewerb als Basis der freien und sozialen Marktwirtschaft eine maßgebliche Rolle. Verbraucherinnen und Verbraucher haben eine größere Auswahl an Produkten und Dienstleistungen, wenn viele Unternehmen miteinander konkurrieren. Europäisches Recht untersagt, was den freien Handel beeinträchtigt.

Wenn Unternehmensfusionen den Wettbewerb behindern, kann die EU-Kommission eingreifen. Die Regierungen der Mitgliedstaaten dürfen nicht durch Beihilfen in den freien Wettbewerb der Unternehmen eingreifen. Erlaubt sind Beihilfen, die auf sozialen Aspekten basieren oder wirtschaftlich benachteiligte Regionen fördern. Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge müssen die Behörden ab einer bestimmten Größenordnung ihre Aufträge europaweit allen Unternehmen anbieten.

Verbraucherschutz: Gesundheit steht an erster Stelle
Zur Vielfalt der Waren gehört ein umfassender Verbraucherschutz. Die Gesundheit steht dabei an erster Stelle: Die EU sorgt für sichere Lebensmittel, Medikamente und Kosmetika. Sie hat deshalb eine Reihe von Vorschriften für Zusatzstoffe, für die Kennzeichnung und für die Lebensmittelkontrolle erlassen. Auf der Verpackung müssen die Zusammensetzung der Lebensmittel, deren Haltbarkeit und genaue Inhaltsmenge sowie der Name des Herstellers deutlich sichtbar angegeben werden.

Pflegemittel wie Hautcreme, Make-up, Deodorant, Seife oder Zahnpasta dürfen keine gesundheitsschädlichen Substanzen enthalten. Verbraucherschutz erfordert ständige Wachsamkeit: Im Juli 2006 verbot die EU-Kommission 22  Haarfärbemittel, weil sie möglicherweise gesundheitsschädigend sind. Beim Spielzeug steht die Sicherheit uneingeschränkt im Vordergrund. Spielzeug, das in der EU vertrieben wird, muss strenge Sicherheitsnormen erfüllen. So hat die EU 2005 den Einsatz von sechs Weichmachern in Baby-Spielzeug europaweit verboten.

Die EU-Richtlinie für die Verlängerung der Produkt-Garantie auf zwei Jahre hat die Stellung der Verbraucherinnen und Verbraucher erheblich gestärkt. Im Kleingedruckten von Verträgen verbergen sich oft kundenfeindliche Klauseln. Eine Richtlinie schützt vor bösen Überraschungen. Zu den wesentlichen Maßnahmen der EU in Sachen Verbraucherschutz gehören schließlich die Vorschriften über die „allgemeine Produktsicherheit“ und über die „Haftung für fehlerhafte Produkte“. Im Schadensfall haben Verbraucherinnen und Verbraucher Anspruch auf Entschädigung vom Hersteller.

 

Zur Organisation

Aus Anlass des 50. Jahrestags der Unterzeichnung der Römischen Verträge veranstalteten die Bundesregierung, die Europäische Kommission und das Europäischen Parlament eine gemeinsame Informations- und Dialogtour durch über 50 Städte in Deutschland. Die Tour wurde konzipiert, organisiert und durchgeführt vom Unternehmen
Euro-Informationen -
Agentur für Verbraucherkommunikation
, Berlin.

Europa im Internet

Umfassende Informationen zum Leben, Lernen und Arbeiten in Europa finden Sie auf der Seite Europa-Mobil.

Zu Fragen der Sozialversicherung informiert Krankenkassen.de.

Aktuelle EU-Informationen mit dpa-Europa-Ticker: eu-info.de.

Zur Finanzierung des Studiums im Ausland: zinsen.de